Geschichte
Die Geschichte der Antarktis ist spektakulär und begann vor etwa 600 Millionen Jahren. Zu damaliger Zeit waren die Kontinente Südamerika, Australien, Afrika sowie Antarktika, Indien und Madagaskar noch zu einem einzigen Festland verschmolzen - Gondwana. Ebenfalls gab es eine schmale Verbindung zwischen Gondwana und Laurasia (bezeichnet vor allem das heutige Asien, Nordamerika und Teile Europas).
Vor etwa 150 Millionen Jahren begann Gondwana dann zu zerbrechen, wobei sich zuerst Afrika und Indien absonderten. Innerhalb dieser Zeitspannen prallte Afrika einst mit Europa zusammen, was die heutige Alpenwelt entstehen lies. Als Indien gleichermaßen auf Asien prallte entstand dabei das Himalaja-Bergmassiv.
Die Antarktis und Australien hingegen blieben noch lange Zeit miteinander verbunden und erst vor knapp 30 Millionen Jahren bildeten sich auf dem bis dahin noch grünen Kontinent erste Eisschichten. Seit 5 Millionen Jahren ist die Antarktika von einem dicken Eismantel umgeben. Es wurde bitterkalt (durchschnittlich - 55°C), sehr windig (Fallwinde) und trotzdem sind die wenigsten Niederschläge (Schnee) weltweit zu verzeichnen.
Ferner ist die Antarktis mit unterschiedlichsten Bodenschätzen reich gesegnet. Dazu zählen unter anderem Öl, Gold, Platin, Erdgas, Kohle, Titan, Chrom, etc. Der internationale Antarktisvertrag, der 1961 einst beschlossen und in Kraft gesetzt wurde, regelt vorläufig noch bis zum Jahre 2041 ein friedvolles, ausschließlich wissenschaftliches Forschungsabkommen.