Leben

Leben in der Antarktis bezieht sich auf die dort minimal existierende Flora und üppige Fauna. Menschliche Bevölkerung wird durch die Forschungsstationen und den Tourismus mehr oder weniger nur künstlich erzeugt.

Die Fauna der Antarktis ist trotz der klimatisch schwierigen Verhältnisse beeindruckend. Man trifft auf Seehunde, Robben, Wale, viele Vogelarten, Seeleoparden, unzählige Fische und sonstige Meerestierchen, Pinguine, usw.

Allein zu Beginn der Reisen auf die Falklandinseln begegnet man im Idealfall bis zu 60 Vogelarten, wie Albatrossen, Piepern, Falken, Möwen, Schneesturmvögeln, Esels- und Magellanpinguinen. Auf Südgeorgien trifft man auf die majestätischen Königspinguine, Seeenten und -Schwalben sowie Möwenarten. Die einzelnen antarktischen Inseln beheimaten auch verschiedenste Pinguinarten, Meeresvögel, wie z.B. Kapsturmvögel, Pelzrobben, See-Elefanten, etc.

Eigentlich befinden sich ursprünglich auf Antarktika selbst nur zwei Pflanzensorten - die antarktische Schmiele, ein Süßgras sowie der antarktische Perlwurz, ein Nelkengewächs. Durch menschliche Einflussnahme haben sich noch Vogelmiere, Hahnenfuss, Sauergrasgewächse und Rispengräser angesiedelt. Überdies sind in Teilgebieten Algen, Flechten, Moose und Pilzarten anzutreffen.

Der Botaniker hingegen kennt zudem das antarktische Florenreich, das sich nicht nur über die Antarktis, sondern gleichermaßen über den Süden von Südamerika und das südliche Neuseeland erstreckt. Damit erweitert sich die Artenvielfalt um Scheinbuchen, chilenische Nadelhölzer, Fuchsien, das Mammutblatt - auch Riesen-Rhabarber genannt, verschiedene Bodendecker, usw. Die Tierwelt in gleichem Ausmaß betrachtet wird Archinotis genannt und erweitert sich um Schnecken-, Fliegen- und Schildkrötenarten.