Geografie

Um die Arktis geografisch einzugliedern, muss man als direkte Nachbarn Kanada, USA (Bundesstaat Alaska), Russland, Grönland (Dänemark), Skandinavien und Island nennen. Das Nordpolarmeer ist dabei an der Oberfläche fast komplett gefrostet und von einigen Seen, wie z.B. Beringsee, ostsibirische See, Barentssee, etc. umrandet. Die eigentliche Arktis ist also im Gegensatz zur Antarktis kein Festland, sondern die landschaftlich Bezeichnung für den eisbedeckten, arktischen Ozean. Zum kompletten Gebiet aber gehören die Landstriche entlang des Nordpolarmeeres.

Der nördliche Polarkreis ist einer der bedeutenden fünf Breitenkreise der Erde, die von Ost nach West verlaufen, entgegengesetzt dem Äquator. Ein besonderes Spektakel ist alljährlich die Wintersonnenwende, bei der das Tageslicht für mindestens 24 Stunden nicht sichtbar ist. Im Gegenzug geht die arktische Sonne im Sommer niemals unter, besonders die Mitternachtssonne reflektiert ein sehr anmutiges Licht in die Landschaften.

Sehr bedrohlich für die Arktis ist die weltweite Klimaerwärmung durch Umwelteinflüsse und das vom Menschen erzeugte Ozonloch. Die Folgen sind ein Anstieg des Meeresspiegels, der immer mehr Festland verschluckt und die natürliche Ökologie der Ozeane, Seen und Flüsse nicht mehr gewährleisten kann. Dadurch entstehen gesundheitliche Risiken für die Menschen, Dürreperioden durch weniger Niederschläge, vermehrte Umweltkatastrophen (z.B. Hurrikan), usw. Schlimmste Befürchtungen der Klimaexperten deuten darauf hin, dass in den zukünftigen Sommermonaten mit immer mehr Eisschmelze zu rechnen ist und in knapp 100 Jahren die Arktis auf ein Minimum zusammen schrumpft.